| Frankenstein-Abend (Wiederholung)
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Mary Shelley: FrankensteinAufgrund der großen Nachfrage wurde der Frankenstein-Abend vom 17.11.2006 am 27.04.2007 wiederholt. Erneut lasen Christoph Huber und Stephan Dehler vom Deutschen Theater aus Mary Shelleys "Frankenstein". Gotmar = "Der bei den Göttern berühmte"
Vermessen wäre es wohl, den Namen der Straße, in der sich die Zentralbibliothek befindet, auf die letztere zu beziehen. Doch Dr. Frankenstein, der sich erdreistete, die Götter nachzuahmen und ein lebendes Wesen zu erschaffen, dürfte selbst bei ihnen einen gewissen - wenn auch zweifelhaften - Ruf erlangt haben. So bot schon der Straßename einen würdigen Rahmen für die nächtliche Veranstaltung. ![]() Dass die Bibliothek auch innen auf das schaurige Ereignis vorbereitet war, war wieder einmal Uwe Martin zu verdanken, der das Erdgeschoss in ein höchst erschröckliches Laboratorium verwandelt hatte.
![]() Kaum hatten sich die Gäste ein wenig akklimatisiert, als sie auch schon durch den lautstarken Disput zweier Wissenschaftler in zwei Lager geteilt und von dannen geführt wurden.
![]() Ein Stockwerk höher fanden sie sich kurz darauf zu beiden Seiten der Bretter wieder, die für diesen Abend Frankensteins Welt bedeuten sollten.
![]() Dann entfaltete sich das schauerliche Geschehen im unheilvollen Licht der Scheinwerfer.
![]() ![]() Stephan Dehler und Christoph Huber zogen als Schau- und Schattenspieler alle Register und die Zuschauer in ihren Bann.
![]() Eine Pause in der Geschichte der Monstererschöpfung gab dem Publikum Gelegenheit, der eigenen Erschöpfung durch kulinarische Schöpfungen des Gauss-Kellers...
![]() ... und frisch geschöpfte Getränke mehr oder minder alkoholischer Natur zuvorzukommen.
![]() Die (wenigen) Raucher mussten wie das Monster am eigenen Leibe erfahren, wie es ist, von der Gesellschaft abgelehnt zu werden: Verbannt auf den unwirtlichen Hof der Stadtbibliothek wurde ihnen alle menschliche Nähe und Wärme versagt.
![]() Durch Speis und Trank gestärkt konnte das Publikum nun dem weiteren Geschehen folgen, in dessen grausigem Ablauf Stephan Dehler sich als "Fi-Dehler" betätigte...
![]() ... und mit Puppen (schau-)spielte.
![]() Mit langanhaltendem Applaus, einer Zugabe und einem Danksagungs-Marathon an alle Mitwirkende (nur das Monster wurde wieder vergessen) endete der Abend - jedenfalls für die Zuschauer. Die anderen durften noch aufräumen...
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